Belastungsgrenze im Blick haben

Wer als gesetzlich Krankenversicherte/r ein Medikament vom Arzt verschrieben bekommt, muss in der Apotheke normalerweise eine Zuzahlung an seine gesetzliche Krankenkasse leisten. Erreichen Sie die Belastungsgrenze von zwei Prozent des Jahresbruttoeinkommens, können Sie sich von diesen Zuzahlungen befreien lassen. Bei chronisch Kranken liegt die Schwelle schon bei einem Prozent des Einkommens.

Unser Tipp: Überprüfen Sie Ihre Belastungsgrenze – und sobald Sie sie erreicht haben, stellen Sie einen Antrag bei Ihrer Krankenkasse. Den Zuzahlungsbefreiungsrechner gibt es übrigens ganz praktisch auf APONET.

Diskreter Hilferuf per Handzeichen

Gewalt passiert häufig im Verborgenen. Nicht immer ist ein offener Hilferuf möglich. Mit einer einfachen Geste können Betroffene auf sich aufmerksam machen und zeigen, dass sie sich in Gefahr, vielleicht sogar in Lebensgefahr befinden.

Und das geht so: Die Hand senkrecht heben und den Daumen zur Handinnenfläche biegen. Anschließend legt man die anderen Finger langsam über den Daumen, sodass eine Faust entsteht. Das „Signal für Hilfe“ hat eine kanadische Organisation für Geschlechtergerechtigkeit ins Leben gerufen. Je mehr Menschen die Geste kennen, desto sicherer!