Neues Jahr, alter Vorsatz?

Was ist eigentlich aus den guten Vorsätzen des letzten Jahres geworden? Haben sich die alten Vorsätze in die neuen verwandelt oder ist es an der Zeit, neue Prioritäten zu setzen? Egal, was Sie sich vornehmen – bei der Umsetzung ist vor allem eines wichtig: Setzen Sie sich konkrete Ziele, bleiben Sie realistisch und seien Sie ehrlich zu sich selbst. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gutes Gelingen und ein gesundes neues Jahr.

Zuzahlungsbefreiung für 2022 beantragen

   
Neues Jahr, neue Zuzahlungsbefreiung?
Bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln müssen gesetzlich krankenversicherte Erwachsene eine Zuzahlung leisten – diese liegt zwischen 5 und 10 Euro pro Medikament. Allerdings können sich Patienten davon befreien lassen, wenn die Belastungsgrenze von zwei Prozent des Jahresbruttoeinkommens (bzw. ein Prozent bei chronisch Kranken) bei sämtlichen Zuzahlungen in der Gesundheitsversorgung erreicht wird.
Man kann das sogar jetzt schon für das ganze Kalenderjahr 2022 tun, aber nur auf Antrag bei der eigenen Krankenkasse. Mit dem Zuzahlungsrechner auf dem Gesundheitsportal APONET können Sie Ihre persönliche Belastungsgrenze ermitteln und herausfinden, ob Sie Anspruch auf eine Befreiung haben:

Die Festtagsvöllerei

Oh du fröhliche, oh du kalorienreiche Weihnachtszeit! Zwischen den Jahren schlägt man sich den Bauch oft voll. Die Folge: Unser Magen muss nach der Schlemmerei Schwerstarbeit leisten. Die fett- und zuckerhaltigen Speisen in Unmengen können Blähungen, Sodbrennen, Magendrücken und Verstopfung verursachen. Mit ein paar einfachen Tricks kann man den Verdauungstrakt nach der Festtagsvöllerei etwas unterstützen – dazu zählen ein (Verdauungs-)Spaziergang, ein Espresso, Fencheltee oder Wacholderbeeren. Auf einen Schnaps sollte man indes lieber verzichten – dieser würde die Verdauung nur unnötig verlangsamen.

Und noch ein lieb gemeinter Tipp: Weniger ist oft mehr! Lassen Sie es sich schmecken!

Nacht- und Notdienst zu Weihnachten

 
Krank und das an Weihnachten? Das wünscht sich wirklich niemand. Leider machen Krankheiten aber nicht vor Feiertagen halt. Jede Nacht sind deshalb 1.200 Apotheken vor Ort im Einsatz. In einem Jahr kommen so über eine halbe Million Nacht- und Notdienste zusammen. Wo auch immer Sie das Weihnachtsfest dieses Jahr verbringen – wir wünschen Ihnen eine besinnliche Zeit!
 

Apotheker ohne Grenzen e.V.

Apotheker aus Deutschland helfen Menschen weltweit: Seit mehr als 20 Jahren setzt sich Apotheker ohne Grenzen e.V. für eine verbesserte Gesundheits- und Arzneimittelversorgung von Menschen in Not ein. Von den mehr als 2.000 Mitgliedern sind einige Apotheker auch ganz persönlich bei Projekteinsätzen in der Entwicklungszusammenarbeit oder Katastrophennothilfe tätig – ob nun in Haiti, Uganda oder auf den Philippinen.

Nach einer langen, pandemiebedingten Pause können die Ehrenamtler nun endlich auch wieder bei Bedarf ins Ausland reisen. Das schon seit Jahren betriebene Gesundheitszentrum im Armenviertel Villa Zagala (Buenos Aires, Argentinien) wurde zwar auch während der Pandemie nie geschlossen, doch 100 Kilogramm Ausrüstung im Fluggepäck werden dennoch dringend gebraucht.

Mehr Informationen zu den Hilfsprojekten und zur Adventsaktion „Spenden statt schenken“ von Apotheker ohne Grenzen finden Sie hier:

Fenster auf gegen Corona

Ob zu Hause, im Büro oder in der Schule: Insbesondere in geschlossenen Räumen steigt das Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken.

Regelmäßiges und korrektes Lüften ist daher unabdingbar. Besonders effektiv ist eine Querlüftung: Dabei werden gegenüberliegende Fenster für mehrere Minuten weit geöffnet.

Aber nicht nur das richtige Lüften ist angesichts der steigenden Coronazahlen enorm wichtig: Zu beachten sind weiterhin auch die anderen Schutzmaßnahmen, die in der AHA-Formel (Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske) zusammengefasst sind.

Inzwischen lautet die Formel: AHA + L. Das L steht dabei fürs Lüften. Bleiben Sie gesund!

Olivenöl oder Butterschmalz?

Beim Kochen stellen sich viele die Frage: Brate ich Fleisch, Gemüse oder Eier lieber mit Olivenöl, Butter oder Butterschmalz an?

Entscheidend ist vor allem die Temperatur in der Pfanne – und ob man gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren verwenden möchte. Olivenöl eignet sich vor allem für die kalte Zubereitung und ein schonendes Anbraten bis 180 Grad Celsius. Auch Butterschmalz sollte nicht heißer als auf 170 Grad Celsius erhitzt werden.

Kaltgepresste Öle von speziellen Sonnenblumen-, Raps- und Distelsorten eignen sich dagegen für Temperaturen bis 210 Grad Celsius.

Krabbelt es im Haar?

An Kopfläusen kommen gerade Kita- und Schulkinder kaum herum. Die lästigen Krabbeltiere verschwinden nicht von allein, sondern müssen behandelt werden.

Dafür gibt es verschiedene Läusemittel, entweder auf pflanzlicher, chemischer oder auf Silikonölbasis. Nach der Anwendung steht noch das zeitaufwändige Kämmen der Haare mit einem speziellen Läusekamm an. Unerlässlich ist außerdem die zweite Behandlung mit einem der Mittel nach neun bis zehn Tagen, um auch neu geschlüpfte Larven aus abgelegten Eiern loszuwerden. Zudem gibt es eine Reihe von verschiedenen Produkte, um den nochmaligen Befall der Haare vorzubeugen, solange ein Läusealarm in der Schule oder in der Kita angesagt ist.

In der Apotheke beraten wir Sie gern zu unterschiedlichen Läusemitteln und der richtigen Anwendung.

26 von 122 Corona-Schnelltests nicht zuverlässig

Inzwischen wissen selbst kleine Kinder, wie man einen Corona-Schnelltest macht.

Seit Kurzem ist bekannt, dass längst nicht alle in Deutschland verfügbaren Schnelltests zuverlässig eine Infektion mit Covid-19 nachweisen. Das Paul-Ehrlich-Institut hat Antigen-Schnelltests mit einer CE-Kennzeichnung unter die Lupe genommen.

Mit folgendem Ergebnis:

26 von 122 Antigen-Schnelltests konnten nicht überzeugen, weil ihnen die ausreichende Sensitivität fehlte.

Diese ist jedoch Voraussetzung für die Zuverlässigkeit eines Tests. Gehen Sie auf Nummer sicher und versorgen Sie sich mit zuverlässigen Tests – die gibt es auch bei uns in der Apotheke!

Belastungsgrenze im Blick haben

Wer als gesetzlich Krankenversicherte/r ein Medikament vom Arzt verschrieben bekommt, muss in der Apotheke normalerweise eine Zuzahlung an seine gesetzliche Krankenkasse leisten. Erreichen Sie die Belastungsgrenze von zwei Prozent des Jahresbruttoeinkommens, können Sie sich von diesen Zuzahlungen befreien lassen. Bei chronisch Kranken liegt die Schwelle schon bei einem Prozent des Einkommens.

Unser Tipp: Überprüfen Sie Ihre Belastungsgrenze – und sobald Sie sie erreicht haben, stellen Sie einen Antrag bei Ihrer Krankenkasse. Den Zuzahlungsbefreiungsrechner gibt es übrigens ganz praktisch auf APONET.