Die Festtagsvöllerei

Oh du fröhliche, oh du kalorienreiche Weihnachtszeit! Zwischen den Jahren schlägt man sich den Bauch oft voll. Die Folge: Unser Magen muss nach der Schlemmerei Schwerstarbeit leisten. Die fett- und zuckerhaltigen Speisen in Unmengen können Blähungen, Sodbrennen, Magendrücken und Verstopfung verursachen. Mit ein paar einfachen Tricks kann man den Verdauungstrakt nach der Festtagsvöllerei etwas unterstützen – dazu zählen ein (Verdauungs-)Spaziergang, ein Espresso, Fencheltee oder Wacholderbeeren. Auf einen Schnaps sollte man indes lieber verzichten – dieser würde die Verdauung nur unnötig verlangsamen.

Und noch ein lieb gemeinter Tipp: Weniger ist oft mehr! Lassen Sie es sich schmecken!

Nacht- und Notdienst zu Weihnachten

 
Krank und das an Weihnachten? Das wünscht sich wirklich niemand. Leider machen Krankheiten aber nicht vor Feiertagen halt. Jede Nacht sind deshalb 1.200 Apotheken vor Ort im Einsatz. In einem Jahr kommen so über eine halbe Million Nacht- und Notdienste zusammen. Wo auch immer Sie das Weihnachtsfest dieses Jahr verbringen – wir wünschen Ihnen eine besinnliche Zeit!
 

Apotheker ohne Grenzen e.V.

Apotheker aus Deutschland helfen Menschen weltweit: Seit mehr als 20 Jahren setzt sich Apotheker ohne Grenzen e.V. für eine verbesserte Gesundheits- und Arzneimittelversorgung von Menschen in Not ein. Von den mehr als 2.000 Mitgliedern sind einige Apotheker auch ganz persönlich bei Projekteinsätzen in der Entwicklungszusammenarbeit oder Katastrophennothilfe tätig – ob nun in Haiti, Uganda oder auf den Philippinen.

Nach einer langen, pandemiebedingten Pause können die Ehrenamtler nun endlich auch wieder bei Bedarf ins Ausland reisen. Das schon seit Jahren betriebene Gesundheitszentrum im Armenviertel Villa Zagala (Buenos Aires, Argentinien) wurde zwar auch während der Pandemie nie geschlossen, doch 100 Kilogramm Ausrüstung im Fluggepäck werden dennoch dringend gebraucht.

Mehr Informationen zu den Hilfsprojekten und zur Adventsaktion „Spenden statt schenken“ von Apotheker ohne Grenzen finden Sie hier:

Olivenöl oder Butterschmalz?

Beim Kochen stellen sich viele die Frage: Brate ich Fleisch, Gemüse oder Eier lieber mit Olivenöl, Butter oder Butterschmalz an?

Entscheidend ist vor allem die Temperatur in der Pfanne – und ob man gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren verwenden möchte. Olivenöl eignet sich vor allem für die kalte Zubereitung und ein schonendes Anbraten bis 180 Grad Celsius. Auch Butterschmalz sollte nicht heißer als auf 170 Grad Celsius erhitzt werden.

Kaltgepresste Öle von speziellen Sonnenblumen-, Raps- und Distelsorten eignen sich dagegen für Temperaturen bis 210 Grad Celsius.

Belastungsgrenze im Blick haben

Wer als gesetzlich Krankenversicherte/r ein Medikament vom Arzt verschrieben bekommt, muss in der Apotheke normalerweise eine Zuzahlung an seine gesetzliche Krankenkasse leisten. Erreichen Sie die Belastungsgrenze von zwei Prozent des Jahresbruttoeinkommens, können Sie sich von diesen Zuzahlungen befreien lassen. Bei chronisch Kranken liegt die Schwelle schon bei einem Prozent des Einkommens.

Unser Tipp: Überprüfen Sie Ihre Belastungsgrenze – und sobald Sie sie erreicht haben, stellen Sie einen Antrag bei Ihrer Krankenkasse. Den Zuzahlungsbefreiungsrechner gibt es übrigens ganz praktisch auf APONET.

Wie gesund ist Kokosöl?

In vielen Rezepten wird empfohlen, mit Kokosöl zu braten. Kokosöl soll angeblich eine gesündere Alternative zu Butter oder Olivenöl sein – und obendrein beim Abnehmen helfen.

Allerdings gibt es dafür keine wissenschaftliche Beweise.

Kokosöl enthält außerdem weniger ungesättigte Fettsäuren als etwa Olivenöl. Gesündere Alterantiven: Raps-, Walnuss- oder Olivenöl.

Richtige Anwendung der Inhalatoren, Spritzen & Co.

Pharmazeutische Beratung bei Inhalatoren, Spritzen und Co.  

Fast jeder kann Tabletten richtig einnehmen. Doch wie sieht es mit dem Umgang mit Inhalatoren oder etwa Insulin-Spritzen aus?

Laut einer Forsa-Umfrage fühlen sich die meisten Patienten zwar auch bei der Anwendung komplizierter Arzneimittelformen sicher. Allerdings hat bei mehr als der Hälfte der betroffenen Patienten noch nie eine Überprüfung der Anwendung stattgefunden. Daher fordert Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände:

„Eine einmalige Beratung bei der Abgabe des Arzneimittels sichert auf Dauer nicht die richtige Selbstanwendung. Hier wollen wir mehr tun.“

Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen Ihr Asthma-Spray oder Ihre Insulin-Spritze usw. richtig anzuwenden, Kommen einfach vorbei. Keine Frage für die richtige Anwendung ist zu viel!

Ihr Staufen-Apothenteam

Sauna trotz Herkrankheit

Für Menschen, die unter Bluthochdruck, Rhythmusstörungen, Herzschwäche oder vergleichbaren Krankheiten leiden, kann ein Saunagang riskant sein.

Durch die Sauna-Hitze wärmt sich der Körper stark auf. Das Blut im Herz-Kreislaufsystem nimmt die Wärme auf und transportiert diese durch die Hautgefäße nach außen. Gesunde Herzen kommen damit gut zurecht. Für kranke Herzen ist diese Mehrbelastung sehr anstrengend. Plötzliches Abkühlen im kalten Wasser bringt den erhitzten Körper dann schnell an seine Grenzen.

Patienten mit Herzbeschwerden ist daher zu raten, sich durch lauwarmes Duschen abzukühlen. Wichtig ist, dass sie für Sauna-Besuche vorher vom Kardiologen grünes Licht bekommen.

Angst vor Spritzen

„Keine Angst, das ist doch nur ein kleiner Piks!“ Dieser Satz wird oft kleinen Kindern gesagt. Tatsächlich gibt es auch Erwachsene, die Angst vor Spritzen haben.

Wenn diese Angst sehr ausgeprägt ist, spricht man von einer Phobie – genau genommen von Trypanophobie. Dabei variieren die Empfindungen sehr stark. Eine ausgeprägte Form der Spritzenangst sollte unbedingt ärztlich behandelt werden. Dafür stehen mehrere Therapiemöglichkeiten zur Verfügung.

Und das Gute ist: Mit dem Alter schwächt sich die Spritzenangst ab oder verschwindet sogar komplett.

Arzneimittelsicherheit

Um sichere Arzneimittel zu gewährleisten, werden Sie vor der Zulassung gründlich geprüft – oft über mehrere Jahre. Danach kontrollieren Behörden weiterhin regelmäßig die Sicherheit und Qualität. Auch die Apotheke spielt eine wesentliche Rolle, indem Sie Patienten berät und über mögliche Wechselwirkungen aufklärt. Wer zum Beispiel unter Bluthochdruck leidet oder Vorerkrankungen hat, kann manche Medikamente nicht einnehmen.

Deshalb ist es wichtig, sich zu möglichen Neben- oder Wechselwirkungen und der richtigen Anwendung in der Apotheke vor Ort beraten zu lassen.

Wir sind gerne für jegliche Fragen bezüglich Ihrer Medikation da und helfen Ihnen gerne weiter.