REZEPTUREN OHNE RETAX

Wir reden mal Tacheles …

Für manche Patientinnen und Patienten gibt es kein Fertigarzneimittel. Das betrifft vor allem Kinder und ältere Menschen. Für sie stellen wir individuelle Medikamente her, sogenannte Rezepturen.

Jedes Jahr werden von den Apotheken in Deutschland mehr als zwölf Millionen Rezepturen hergestellt und damit eine große Versorgungslücke geschlossen. Etliche Rezepturen sind wegen der anhaltenden Lieferengpässe dazugekommen. Wir machen das gerne, um euch zu versorgen. Allerdings übernehmen die Krankenkassen die Kosten für solche Rezepturen manchmal nicht – oft nur wegen Formfehlern bei der Abrechnung.

Wir kämpfen weiter dafür, dass sie die Kosten tragen. Denn wir und alle anderen Apotheken wollen dich ohne Bedenken versorgen.

REISEKRANKHEIT DURCHFALL

Wusstest du, dass Durchfall eine der häufigsten Reiseerkrankungen ist?

Berücksichtige dies auf jeden Fall bei der Zusammenstellung deiner Reiseapotheke! Wir unterstützen dich gerne dabei. Mit diesen drei Tipps beugst du Durchfall im Urlaub vor:

1. Meide Lebensmittel, die nicht gekocht oder geschält sind („Cook it, peel it or forget it“).

2. Verzichte auf Speiseeis und Eiswürfel (sie werden meist aus Leitungswasser hergestellt).

Nummer drei sollte eine Selbstverständlichkeit sein, wir wir geben sie dir dennoch mit auf den Weg: Wasche dir nach dem Toilettenbesuch und vor dem Essen die Hände mit Seife!

Gute Vorbereitung, gute Reise!

FALTEN WEGMASSIEREN?

Ein bisschen rollen, massieren, tapen und weg sind die Falten?

Das versprechen einige vermeintliche Haut-Expertinnen und -Experten in den sozialen Medien. Leider lassen sich Falten nicht einfach wegmassieren. Und auch mit den anderen Tricks sorgst du vielleicht für eine kurzfristig frischer wirkende Haut, den Ursprung deiner Falten erreichst du aber nicht.

Das hilft:

Verzichte auf UV-Strahlung, Nikotin und Umweltschadstoffe. Verwende Sonnencreme mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor und reinige deine Haut abends von den Schadstoffen in der Luft – am besten mit einem milden Waschgel.

Und übertreibe es nicht mit Pflegeprodukten. Weniger ist mehr – auch bei den Inhaltsstoffen. Wir beraten dich gerne.

PROTEST: DRANBLEIBEN

In der vergangenen Woche haben wir und tausende Apotheken in Deutschland gegen die Sparpolitik im Gesundheitswesen demonstriert – mit geschlossenen Apotheken und Protestaktionen im ganzen Land. Wir setzen uns weiterhin für eine wohnortnahe, zuverlässige Arzneimittelversorgung ein. Denn wir wollen euch optimal versorgen – ohne Lieferengpässe, mit weniger Bürokratie für uns und mehr Zukunftsaussichten für unseren Nachwuchs!

0-EURO-SCHEIN

Vielleicht hast du von deinem letzten Besuch in der Apotheke einen 0-Euro-Schein mitgenommen. Mit diesem Schein protestieren wir gegen die Sparpolitik der Bundesregierung. Denn die finanzielle Situation unserer Apotheken ist alarmierend.

Seit 2013 gab es nur eine minimale Honorarerhöhung von 25 Cent, während die Inflation unsere Vergütung seit 2004 entwertet hat. Um die wohnortnahe Versorgung mit lebenswichtigen Arzneimitteln auch in Zukunft sicherzustellen, müssen wir attraktiv für den pharmazeutischen Nachwuchs bleiben.

Qualifizierte Arbeit gibt es nicht zum Nulltarif! Es ist an der Zeit, dass die Politik unsere Forderungen ernst nimmt.

Liebe KundenInnen,

wir protestieren gegen die Sparpolitik der Ampelregierung, gegen die Arzneimittelknappheit, gegen die Nichthonorierung der qualifizierten Arbeit, gegen zu viel Bürokratie und viele weitere Gründe.

Daher bleibt Staufen-Apotheke​ am Mi. den 14.06.2023 geschlossen.

Bitte holen Sie wichtige Arzneimittel vor oder nach diesem Tag bei uns ab. Die Notversorgung ist am 14.06.23 durch Notdienstapotheken in der Nähe gewährleistet. Welche Apotheken am Protesttag Notdienst haben, finden Sie im Fenster unserer Apotheke und über die Notdienstsuche auf https://www.aponet.de/apotheke/notdienstsuche. Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Sie sind auch gerne eingeladen, gemeinsam mit uns gegen die Sparpolitik der Regierung zu protestieren.

Das Team der Staufen-Apotheke


14. JUNI: WELTBLUTSPENDETAG

Unser Blut hat so einige eindrucksvolle Funktionen, die es zu einem echten Lebensretter machen: Von der Versorgung unserer Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen über die Regulation der Körpertemperatur bis hin zum Transport von Hormonen und Botenstoffen.

Eine weitere wichtige Eigenschaft: Die Analyse einiger Tropfen Blut liefert Aufschluss über Krankheiten und Infektionen. Außerdem: Blut ist so einzigartig, sodass es bis heute nicht durch einen anderen Stoff ersetzt werden konnte. Deshalb kannst du mit deiner Blutspende Leben retten!


NACHT- UND NOTDIENST: KARFREITAG

Welche Apotheke euch wann in eurer Nähe am heutigen Karfreitag mit wichtigen Medikamenten versorgen kann, siehst du im Schaufenster unserer Apotheke.

Alternativ findest du deutschlandweit die nächstgelegene Notdienstapotheke unter dem Link http://www.aponet.de/apotheke/notdienstsuche. Oder du rufst kostenlos vom Festnetz die Nummer 0800 00 22 8 33 oder per Mobiltelefon (69 Cent pro Minute/Mobilfunk) den Apothekenfinder 22 8 33 an, um die Kontaktdaten der diensthabenden Apotheke zu erhalten.

Ähnlich funktioniert die Suche per SMS mit Eingabe deiner 5-stelligen PLZ (alle Netze) an 22 8 33 (69 Cent/SMS). So hast du trotz des Feiertages rund um die Uhr Zugang zu wichtigen Arzneimitteln.

21. FEBRUAR: INTERNATIONALER TAG DER MUTTERSPRACHE

Ein interessanter und auch wichtiger Beitrag, auch wenn er ein Tag später veröffentlicht wird, finde ich als Information für diesen besonderen Tag sehr wichtig.

Der Internationale Tag der Muttersprache am 21. Februar stellt die sprachliche Vielfalt in den Fokus.

Das trifft sich gut: Denn auch unser Apotheken-Team kann Patienten nicht nur auf Deutsch, sondern auch in anderen (Mutter-)Sprachen beraten, wie persisch, englisch.

Bei uns in der Apotheke ist die sprachliche Vielfalt nicht nur ein nice-to-have, sondern ein handfester Vorteil für diejenigen Patienten, die Deutsch nicht verstehen.

Zu viel Salz?

Dein Stresspegel ist zu hoch?

Das könnte auch daran liegen, dass du zu viel Salz zu dir nimmst.

Das zumindest haben Wissenschaftler herausgefunden. Offenbar erhöht Salz die Aktivität von Genen im Gehirn, die dafür zuständig sind, wie unser Körper auf Stress reagiert. Bei einer salzreichen Ernährung werden wohl mehr Stresshormone ausgeschüttet. Erwachsenen wird – auch aus diesem Grund – empfohlen, nur sechs Gramm Salz pro Tag zu sich nehmen. Das entspricht einem Teelöffel.